Hallo Gemeinde,
der Olaf hat sich an mich gewandt mit folgenden Fragen. Ist der Eber mal dort in der Nähe oder wohnt sonst jemand in Olafs Nachbarschaft?
Ich habe ein Problem mit meinem Goggomobil T250 EZ 1968. Die Kupplung läßt sich nicht vernünftig einstellen. Anfahren -auch im Rückwärtsgang- ist kein Problem, aber beim Beschleunigen knallt es herzzerreißend und ich habe irgendwie das Gefühl, daß die Leistung des willig hochdrehenden Motors nicht auf die Straße kommt. Ich wohne in 41334 Nettetal und finde hier leider keinen Goggofahrer/-schrauber. Deshalb habe ich die Hilfe eines befreundeten Berufkraftfahrers in Anspruch genommen. Inzwischen weiß ich, daß es falsch war ein modernes LKWgetriebeöl einzufüllen. Nach zirka 2 Wochen wurde wiederum auf SAE80 gewechselt, das Problem blieb. Profis wie Herr Schmidt teilten mir am Telefon mit, daß ich wahrscheinlich eine verglaste Kupplungsscheibe habe, da helfe nur Austausch der gesamten Kupplung. Andere vermuteten, daß der Schaden evtl. schon vorher bestand und auf Einwirkung von Gemischbenzin in das Getriebeöl (Grund defekter Simmerring/Getriebedichtring) zurückzuführen ist.
Meine Frage lautet: Muß man für den Wechsel des Getriebedichtringes generell den Motor ausbauen und das Getriebe zerlegen? . Ich habe das Goggomobil vor 33 Jahren als naiver Schüler von einem älteren Herren gekauft, mein Vater hat es (bis auf den unangetasteten Motor) komplett restauriert. Nach Vaters Tod 2008 kam mein Goggo wieder in meine Garage und soll nun unbedingt unser Familienoldie werden und zurück auf die Straße. Sollten Sie einen Goggofreund in meiner Nähe kennen, bitte ich Sie freundlichst mir einen Kontakt zu vermitteln.
Herzlichste Grüße vom Linken Niederrhein
sendet Olaf
