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Vergaserbestueckung

#1 von Arno SA , 01.07.2016 02:03

Hallo Leute,

kann mir einer sagen, was die richtige (bzw. beste) Duesenbestueckung ist fuer einen 300er Motor mit Nassluftfilter aus einer Limousine, der in einem Coupe betrieben wird AUF MEERESHOEHE (Kapstadt). Die Angaben in den Original-Listen gehen da auseinander.

In der Original- E-Teilelisten steht folgendes:

Hauptduese (HD) 115, Leerlaufduese (LLD) 40, Duesennadel 1608 (stumpf), Nadelduese 1608, Starterduese (SD) 90.

In der Reparaturanleitung reden sie aber von
HD 120, LLD 40, Duesennadel + Duese 1408 (spitz), SD 90.

In der Rep-Anleitung loben sie die spitze Duesennadel hoch (bessere Beschleunigung, weniger Spritverbrauch), ohne auf Nass- oder Oelbadfilter Bezug zu nehmen wie in den Teilelisten. Ausserdem sagen sie, dass man Duesennadel + Duese alle 20 000km austauschen soll. Wie ernst ist das denn zu nehmen?

Lasst doch bitte mal Eure Erfahrungen hoeren.

Tx/Gruss,

Arno SA

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RE: Vergaserbestueckung

#2 von Arno SA , 02.07.2016 02:40

Ach ja, hab' vergessen zu fragen, in welcher Stellung sollte die Duesennadel eingehaengt werden fuer Betrieb auf Meereshoehe? Die Buecher sagen "dritte von oben", also ganz hochgezogen. Stimmt das mit Euren Erfahrungswerten ueberein? Die Frage kommt daher, dass wir (Pretoria) schon auf 1300m liegen, Johannesburg auf 1700m, da kann alles schon ein bisschen anders sein als "ganz unten" bei Euch!
Gruss,

Arno

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RE: Vergaserbestueckung

#3 von Michael1342 , 02.07.2016 17:53

Hallo Arno,
Nach 20000 km habe ich nur bei der KTM die Düsennadel samt Düsenstock, sowie Schieber und Führung ersetzen müssen. Der 640er Einzylinder bringt aber auch ziemliche Druckstöße auf den Schieber.
Beim Volvo waren sie erst nach 300000 soweit.
Der Verschleiß hängt davon ab, wie stark der Schieber flattert und ob dabei die Nadel die Bohrung des Düsenstocks berührt. Und natürlich auch vom Anteil des Staubs in der angesaugten Luft. Der arbeitet als Schleifmittel...
Zur Bedüsung gilt allgemein je höher der Motor betrieben wird, umso kleiner die Düse. Ermitteln kann man die passende Größe mit dem Kerzenbild. Ist es hell, braucht man größere, ist es schwarz, dann kleinere Düse.
Einfach ein paar km voll fahren, abstellen und nachschauen. Mit 2-3 Versuchen hat man's.
Ich habe eigentlich keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Düsennadeln und Düsenstöcken bemerkt.
Allerdings fahre ich nicht voll, denn der rechte Zylinder neigt noch immer zum Klemmen und hat die hellere Kerze.
Gruß, Michael

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RE: Vergaserbestueckung

#4 von Michael1342 , 03.07.2016 09:52

Hier gibt es den Zusammenhang sehr gut erklärt:
http://www.ruddies.business.t-online.de/Hoehenkor.htm
Die Leistung nimmt mit zunehmender Höhe auf Grund der geringeren Dichte der Luft ab. Dazu gibt es eine passende, kleinere Bedüsung. Der Unterschied ist in 1700 m noch nicht so groß, das gibt gerade mal eine um eine Nummer kleinere Düse. Wenn man aber diese Höhe verlässt, dann ist die Düse zu klein. Da der Zweitakter fetteres Gemisch besser aushält als mageres, würde ich keine kleinere Düse einbauen. Obwohl, so viel Arbeit ist es ja doch nicht.
Als Alternative gibt es noch verstellbare Düsen. Das macht aber nur Sinn bei größeren Höhendifferenzen, wie rauf auf 4000 und wieder runter mehrmals auf einer Reise. Ich kenne das von Fernreisemotorrädern.
Gruß, Michael

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RE: Vergaserbestueckung

#5 von Arno SA , 04.07.2016 02:02

Hallo Michael,
danke fuer Deine Hinweise. Auch die Tabelle fuer die Duesenanpassung abbhaengig von der Hoehe ist sehr hilfreich. Die Theorie dahinter und selbst Berechnungsformeln dazu, die die Hoehe (der genauer: den barometrischen Druck), die Temperatur und selbst die Luftfeuchtigkeit in Betracht ziehen, sind mir vom Studium, vom beruflichen Werdegang (20 Jahre bei BMW in der Motoren- und Fahrwerksentwicklung) und von der Fliegerei her bestens bekannt. Was ich gerne gehoert haette sind Erfahrungswerte von Leuten, die meist in niedrigen Hoehenlagen rumfahren wie Rheintal, Ruhrgebiet, Berlin, was die nun wirklich in ihren 300ern installiert haben - z.B. nein, wir "hier unten" fahren alle 120er Duesen und die Duesennadeln ganz hochgehaengt - oder was auch immer.

Als Faustformel fuer den Leistungsverlust abhaengig von der Hoehe gilt: 1% weniger pro 100 Hoehenmeter. Fuer Pretoria (1300m) heisst das auch wegen der meist hoeheren Temperatur ca. 15% weniger Leistung als auf Meereshoehe, selbst fuer Autos, die das Gemisch automatisch anpassen. Diesen Unterschied merkt man SEHR deutlich, wenn man von hier aus zur Kueste runterfaehrt.

Laut der Tabelle braucht man aber zwischen 500m (die Hoehe, auf der die Goggos entwickelt wurden) und 0m (Meereshoehe) nichts anpassen. Nur mit der Duesennadelstellung bin ich mir nicht sicher.

Gruss,
Arno

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RE: Vergaserbestueckung

#6 von goggobiber , 04.07.2016 08:42

Hallo Arno,

mit Berliner Erfahrungswerten kann ich dienen: wie vorgeschrieben, ist ist meinem 300er Vergaser ´ne 120er Hauptdüse drin und bewährt sich 100 %ig. Weil der Motor beim Einbau neu war, hatte ich die Düsennadel nach Werksempfehlung auf das 3. Loch von oben gehängt, was ein fetteres Gemisch ergibt. Nach 3000km hab´ich mir die Kerzen mal angesehen, sie waren rußig-dunkel. Da der Einfahrprozess nach dieser Distanz wohl beendet ist, habe ich die Nadel auf die Normalstellung, 2. Loch von oben, umgehängt. Und siehe da: Ergebnis ist ein perfektes hellbraunes Kerzenbild. Mit dieser Einstellung sind wir dann vor 3 Wochen mit 8 anderen Goggos von Dingolfing aus nach Kroatien gestartet. Waren insgesamt zwar nur 1300 km Strecke, aber ein schönes Fahrerlebnis mit kleineren Pässen bis auf 1500 m. Alle Goggos sind tadellos gelaufen, am letzten Tag bei der Rückkehr nach 11 Tagen gab´s die zwei einzigen Mini-Defekte, die aber schnell mit Bordmitteln behoben werden konnten: ein defekter Schwimmer und eine ausgefallene Zündspule. Das kann man dem inzwischen 50 - 60 Jahre alten Material wohl nicht übelnehmen.
Viel Spaß in Kapstadt, wo wohl inzwischen Südafrikas bestes Goggomobil steht


Gott schütze mich vor Eis und Wind und Autos, die von heute sind.

 
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RE: Vergaserbestueckung

#7 von Arno SA , 05.07.2016 03:31

Hallo Bernd,

Protest, Protest!! Keine Chance, das beste Goggo ist immer noch meines , und das wird in ganz Suedafrika keiner bestreiten. Bloed ist nur, jetzt habe ich fuer Freunde schon vier 400er Motoren ueberholt und einen 300er, und die fahren meinem 250er jetzt am Berg alle davon! Aber das wird sich noch aendern!!

Zur Sache: 120er Duese wie vorgeschrieben, sagst Du. Aber das ist genau der Knackpunkt. Eine Ersatzteilliste (ETL) speziell fuer Coupe von 1957 sagt Hauptduese 115, Einfahrduese 120. Eine andere ETL von 1964 redet ausschliesslich von 115er Duesen fuer alle 250/300er, erhaeltliche Sondergroessen: 110 und 120. In der Reparaturanleitung dagegen steht nichts von 115, nur 120 fuer alle Typen. Na was nun?

In meinem 250er ist eine 115er drin, stumpfe Duesennadel, 2. Loch von oben, und mit dieser Einstellung rennt das Autchen "hier oben" wie die beruehmte Sau (solange es nicht bergauf geht, siehe oben). So gesehen ist es tatsaechlich wahrscheinlich, dass eine 120er fuer Kapstadt genau richtig ist - danke.

Hast Du je einen Unterschied feststellen koennen in der Beschleunigung zwischen stumpfer und spitzer Duesennadel?

Liebe Gruesse auch an Bine,

Arno

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RE: Vergaserbestueckung

#8 von goggobiber , 05.07.2016 07:58

Hallo Arno,

spitze Düsennadel hab´ ich nie probiert, habe die Düsenbestückung auch für ältere Baujahre immer so gemacht, wie es in den Betriebsanleitungen der letzten Modelle stand, in der Hoffnung, dass am Ende der Produktion die größte Erfahrung mit der optimalen Vergaserbestückung vorhanden war. Aber der Kapstadt-Goggofahrer wird ohnehin den Unterschied nicht merken, sein Auto ist jetzt schon 7x besser, als er es je für möglich gehalten hätte. Und für ein paar km auf Kapstadts Boulevard genügt (fast) jede Vergaserbestückung
Happy Schraubing und guten (Hubschrauber-Rund-) Flug: Bernd


Gott schütze mich vor Eis und Wind und Autos, die von heute sind.

 
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RE: Vergaserbestueckung

#9 von Arno SA , 05.07.2016 11:37

Hallo Bernd,

ich hatte den Kapstadt-Vergaser ja samt dem Motor hier bei mir, und ich habe ihn ganz bestimmt auf "original" bestueckt. Ich weiss aber nicht mehr, ob "original" damals 115 oder 120 war. Jetzt beschwert sich der Mann, dass er alle paar hundert km die Kerzen wechseln muss, weil sie veroelen. Wenn eine 115er drin ist, kann ich ihm unter den Umstaenden natuerlich keine 120er einbauen. Ich muss noch sehen, wo die Nadel haengt, und moeglicherweise stimmt der Schwimmerstand nicht (mehr?). Wir werden sehen.

Der Motor geht nicht schlecht (solange er geht), der "Walter" ist zufrieden mit der Leistung. Aber er koennte noch besser gehen, siehe die Kapstadt Coupe-Horrorstory, Punkt 46, die Zylinderlaufbuechsen sind um ca 10 Grad verdreht eingesetzt. Die Frage ist, ob das in irgendeioner Weise zum Veroelen der Kerzen beitragen kann.

Gruss,

Arno

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RE: Vergaserbestueckung

#10 von Alexander Barnow , 05.07.2016 11:47

Hallo Arno

Die Einfahrdüsen hatten nur ,die alten Goggomodelle.
Die Kunden mussten dann nach der Einfahrtzeit in eine Goggowerkstatt fahren,und bekamen dort die Düse gewechselt.

Später fiel die Einfahrdüse komplett weg.
Man wird eine Bedüsung gefunden haben,die gerade noch fett genug fürs Einfahren ist,aber auf den späteren betrieb keinen einfluss hat.

Ich habe gehört,die 120er Düse soll aber bei langen strecken einen vorteil bringen.

Du kannst Dich trösten,das Du ,,nur`` einen 250er hast.
Der 250er kann eines besser als die grösseren Brüder,
nämlich mehr(therotisch schon viel viel mehr) Drehzahl.

In Testberichten wird immer wieder erstaunt erwähnt,wie Zäh und robust das Kleine Motörchen ist.
Ein Überdrehen des Motor sei nicht möglich,aufgrund des Zweitaktprinzips.

Der Gaswechsel Frischgas rein Altgas raus, bricht bei einer bestimmten Drehzahl zusammen.
Habe erzählt bekommen,das früher 250er Coupes gerne mal die 120 auf dem Tacho geknackt haben.

Gruss Alex


Macht viel freude,kost nicht viel-Lösung klar: Goggomobil

 
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RE: Vergaserbestueckung

#11 von goggobiber , 05.07.2016 15:46

Hallo Arno,

ich selbst hatte vorher noch nie die Düsennadel im dritten Loch fixiert, hatte ja noch nie ´nen neuen Motor. Als er jetzt auf unserer Kroatien-Tour in den Bergen zunehmend schlechter lief, fiel mir ein, dass die Nadel ja noch im 3. Loch hängt. Ich war erstaunt, wieviel schwärzer die Kerzen durch nur ein Loch Differenz sind. Habe sie dann, wie gesagt, ins 2. Loch gehängt mit optimalem Erfolg. Könnte mir gut vorstellen, dass die bei "Walters" Motor auch im 3. Loch hängt. Deshalb wirst Du hoffentlich nicht wieder ´runterfliegen müssen
Lass´ uns wissen, ob´s das gewesen ist.

Gruß: Bernd

PS: Wenn der "Walter" sagt, er muss alle 100 km Kerzen wechseln, hab´ ich ihm ja Unrecht getan. Dann fährt er ja doch nicht nur gelegentlich Boulevard. Bitte um Vergebung.


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RE: Vergaserbestueckung

#12 von Arno SA , 05.07.2016 20:10

Hallo Bernd,

....Deshalb wirst Du hoffentlich nicht wieder ´runterfliegen müssen..... Doch, genau deshalb hat er mich wieder einbestellt. Allerdings gibt es noch ein paar Sachen zu machen, z.B. KTZ einbauen bei der Gelegenheit, der Tacho zaehlt zwar die Km hoch, zeigt aber keine Geschwindigkeit an, Spur einstellen etc. Und warum "muessen"? Man fliegt doch gerne ab und zu nach Kapstadt (sehr schoene Stadt!), schon gleich wenn's nicht nur nichts kostet, sondern auch noch Geld bringt !!

Du hattest mir mal die Kopie von einem KFZ-Brief geschickt. Die war aber von einem "neuen" Brief, und die erste Seite war nicht dabei. Es geht hier aber nicht nur um die Motordaten, sondern um das Dokument. Der Walter hat keinerlei Papiere zu dem Auto. Da waere eine Kopie von einem alten Pappbrief am besten. Da reden sie nicht so viel von Schluesselnummern etc., und deshalb kann man das Papier auch besse uebersetzen. Haettest du da vielleicht was?

LG

Arno SA

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RE: Vergaserbestueckung

#13 von Arno SA , 05.07.2016 21:17

Hallo Alex,

danke fuer die Info. Ja, stimmt, das kleine Motoerchen dreht "bis in die Puppen", wie wir frueher immer gesagt haben (weiss nicht, wo das herkommt).

Groessere Duesen = fetteres Gemisch, das bringt niedrigere Verbrennungstemperaturen. Zu mager = (zu) heiss. Deswegen kann man mit einer zu kleinen oder auch (wichtig!) verschmutzten Hauptduese schnell einen Kolbenklemmer kriegen. Wir sind mal an einem heissen Tag mit 13 Kleinwagen von Pretoria losgefahren in Richtung Kapstadt (sind ja nur 1600km). Unser Goggo und das von einem Freund (fuer Bernd: der Pedro mit seinem 400er) sind nach 80 Km auf der Autobahn genau innerhalb von 100m voneinander stehengeblieben wegen Ueberhitzung. Allerdings kein Kolbenfresser, sondern Blasenbildung/kochendes Benzin im Vergaser. Wie schon gesagt, ich habe die 115er Hauptduese drin. Vielleicht haette ich fuer diesen Fall eben doch eine 120er drin haben sollen.

Moderne Motoren haben da eine sog. "Volllastanreicherung" drin. Bei Vollast wird nochmal eine Zusatzduese aufgemacht, oder mehr Sprit eingespritzt, je nachdem. Deswegen steigt auch der Spritverbrauch ueberproportional an, wenn man Vollgas faehrt.

Den "eingebauten automatischen Drehzahlbegrenzer" gibt es bei Viertaktmotoren schon auch, besonders bei den alten, mit langen, verwinkelten Ansaugkanaelen und kleinen Ventilen. Bei niedrigen Drehzahlen hat das Benzin-Luftgemisch genuegend Zeit, den ganzen Zylinder aufzufuellen, wenn der Kolben abwaerts geht. Der Fuellungsgrad (Fachjargon) ist dann nahe zu 100%. Bei hoeheren Drehzahlen macht sich dann der Durchflusswiderstand immer staerker bemerkbar (Kanaele polieren!), und es steht auch weniger Zeit zur Verfuegung um den Zylinder zu fuellen. Dann kann der Fuellungsgrad bis auf 20% abfallen. Das gibt dann natuerlich weniger Leistung. Man kann das an einem Diagramm "Motorleistung ueber der Drehzahl" sehr gut sehen. Die Leistung
steigt mit der Drehzahl erst an, faellt dann ab einem Hoechstwert wieder ab - genau aus diesem Grund.

Gleichzeitig steigt aber der Leistungsbedarf mit der Drehzahl an, d.h. die mechanische Motorleistung, die man braucht, um den Motor ueberhaupt so hoch drehen zu lassen. Bei der Drehzahl, wo sich die Kennlinien von Motorleistung und Leistungsbedarf schneiden, ist Schluss, mehr geht nicht.
Bei modernen Motoren funktioniert dieses Prinzip nicht mehr. Die haben auch bei hoher Drehzahl noch soviel Power, dass sie bis zur Selbstzerstoerung hochdrehen wuerden, haetten sie nicht alle einen mechanischen oder elektronischen Drehzahlbegrenzer drin.

250er Coupe faehrt 120?? Na, an Biertischen wird schon mal uebertrieben. Grossglockner runterzu, wenn die Sonne von hinten scheint, dann vielleicht, und ohne Gang drin. Kommt dazu, dass damals die Tachos per Gesetz deutlich vorgehen mussten, bis zu 15%!!

Gruss,

Arno SA






Ich habe gehört,die 120er Düse soll aber bei langen strecken einen vorteil bringen.

Du kannst Dich trösten,das Du ,,nur`` einen 250er hast.
Der 250er kann eines besser als die grösseren Brüder,
nämlich mehr(therotisch schon viel viel mehr) Drehzahl.

In Testberichten wird immer wieder erstaunt erwähnt,wie Zäh und robust das Kleine Motörchen ist.
Ein Überdrehen des Motor sei nicht möglich,aufgrund des Zweitaktprinzips.

Der Gaswechsel Frischgas rein Altgas raus, bricht bei einer bestimmten Drehzahl zusammen.
Habe erzählt bekommen,das früher 250er Coupes gerne mal die 120 auf dem Tacho geknackt haben.

Gruss Alex

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RE: Vergaserbestueckung

#14 von Limohans , 06.07.2016 19:29

Hallo Arno,

ich möchte ein mal DANKE sagen für deine Postings hier. Ich freue mich schon wenn ich sehe das wieder was neues von Arno SA im Forum steht.

Alles ist höchst interessant, verständlich erklärt und mit "leichter Feder" geschrieben. Ganz toll !

Lieben Gruß,
hans

 
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RE: Vergaserbestueckung

#15 von Arno SA , 07.07.2016 03:02

Danke, Hans, das freut und ehrt mich!

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