So ging es dann ohne Schläge und Ausbau der Achse vg.lothar

So ging es dann ohne Schläge und Ausbau der Achse vg.lothar
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| Registriert am: | 14.08.2020 |
Interessante Variante,
bisher mussten alle meine A-Bolzen den Hammer ertragen...
Gott schütze mich vor Eis und Wind und Autos, die von heute sind.
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Hallo Lothar,
ich habe da ein ziemliches Verständnisproblem.
Wie soll der Bolzen denn da rausgehen, wenn unten vom montierten Abzieher dicht gemacht ist??
Mehr Spass im Forum? Nicht verzagen, "goggotransporter" fragen
| Beiträge: | 333 |
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Achsschenkelbolzen mit dem Hammer zu bearbeiten - halte ich für keine gute Idee...sitzt er sehr fest, so wird er durch die Schläge noch zusätzlich gestaucht - sozusagen " vernietet " - und denkt gar nicht daran, herauszugehen. Besser mit Handhebelpresse versuchen; geht das nicht : mit hydraulischer Presse gut zureden. Die können verd...fest sitzen...
@ Goggotransporter : mit Hülse; ist er aus einer Buchse draußen, dann hat man meist schon gewonnen. Einen Versuch ist es wert, aber ich würde es gleich hydraulisch versuchen.
Macht viel Freude, kost net viel, Lösung klar : Goggomobil !
Was immer hilft, ist Wärme. Mit einem Schweißbrenner den Teil des Achsschenkels rund um den Bolzen ordentlich anheizen, dann geht der Bolzen leichter raus. Hilft auch gut bei festsitzenden Lagern.
Gruß, Michael
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Hier muß ich entschieden widersprechen; Schweißbrenner haben an Achsschenkeln absolut nichts zu suchen. Da sich das Materialgefüge ändert, möchte i c h mit einem so behandelten Achsschenkel nicht mehr fahren !
Macht viel Freude, kost net viel, Lösung klar : Goggomobil !
Wärmebehandlung von rad-und achsführen Teilen ist verboten.
Mit Anwärmen meine ich natürlich nicht, daß man die Teile zur Rotglut bringt. Selbstverständlich muß die Temperatur unter 300 Grad bleiben. Aber mehr ist auch nicht erforderlich. Durch Anheizen mit einer Flamme erwärmt sich das Material schnell und dehnt sich rascher aus als der Bolzen. Damit ist der Bolzen leichter lösbar. Wir haben es mit einem Stück Schmiedestahl zu tun, das wird bei der Herstellung im glühenden Zustand verarbeitet. Das hält schon einiges an Temperatur aus.
Mehr Sorgen hätte ich, wenn da mit Pressen gearbeitet wird. Der Bolzen sitzt an zwei Stellen fest, dazwischen ist kein Material. Wenn man den Bolzen auspresst ohne eine Hülse zwischen oberem und unterem Auge beizulegen, kommt es zu einer Verformung, die umso stärker ist, je fester der Bolzen sitzt.
Durch Anwärmen löst sich der Bolzen leichter und kann mit weniger Kraft ausgepresst werden. Durch die verringerte Reibung wird auch die Bohrung weniger beansprucht und der Sitz bleibt gewährleistet.
Man sollte auch darauf achten, vor dem Auspressen den Bolzen gründlich zu entrosten. Andernfalls drückt man ein rostiges Teil durch die Bohrung und beschädigt diese.
Gruß, Michael
| Beiträge: | 1.040 |
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Hallo Transporter.
Ist auf dem foto etwas schlecht zu sehen, ich habe da einen Abstandshalter (hülse) untergelegt.
Vg.lothar
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Stimmt----beim auspressen habe ich auch zwischen beide Augen eine längs aufgeschnitten Hülse beigelegt. Vg.lothar
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