Na ja, also einer hat seinen fertigen Motor mitgenommen nach Hause (dort gut angekommen!!) und selber eingebaut. Der Motor lief auch gut, aber nur einmal, dann ging der Anlasser nicht mehr. Also war der Mensch samt Auto am naechsten Tag wieder da. Irgendwie hat er zugegeben, dass er bei einem Kabel, das zum Regler geht, nicht mehr genau gewusst wo es hingehoert. Er hatte es mit "1" markiert, aber dann vergessen, ob das hiess "erste Klemme von links" oder "... von rechts". Es war das rote "D+"-Kabel, das ganz links hingehoert, und das hat er ganz rechts auf 30h geklemmt, und das dicke schwarze Anlasserkabel (30h) auf Masse oder sowas.
Ich sag' Euch, das hat ausgesehen in der Lima wie wenn einer mit der Elektrode von einem E-Schweissgeraet auf voll Rohr da drin rumgebraten haette. Die Federn auf den Kohlen waren total verglueht, die Kupferlitzen von den Kohlen auf Masse weggeschmolzen (!), die Pertinaxplatten wo die Kohlenhalter drauf sind komplett verbrannt, woraufhin der Schraubkontakt, wo all die Draehte zusammenlaufen an Masse gekommen ist, dort erst ein grosses Loch ins Limagehaeuse gebrannt und sich dann dort selber festgeschweisst hat, am Anker waren die Draehte am Kollektor ausgeloetet, Loetzinn ueberall ....... uch, Volltreffer und Totalschaden.
Was naemlich passiert, wenn man die Kabel so anklemmt ist folgendes: Man macht den Anlasserteil der Dynastartanlage zur Lichtmaschine, ungeregelt und voll kurzgeschlossen, und bei den dicken Draehten, die man im Anlasser findet, heist das 100 oder 150 Ampere locker. Da bleibt kein Auge trocken!
Was lernt man daraus? Diesen Schluss kann jeder selber ziehen.
Gruss,
Arno SA