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Klaus gofesi möchte sich vorstellen

#1 von Klaus gofesi , 12.03.2016 21:34

Hallo liebe Goggofreunde,
möchte mich hier als Neuzugänger vorstellen:
Habe im Herbst 1984 als Fünfzehnjähriger mit dem Interesse und Begeisterung für Goggomobile angefangen und somit kam gerade rechtzeitig mit dem damaligem Markt Heft im Dezember 1984 der Bericht über Hans Glas und seine Mobile. Habe Anzeigen gelesen und das Buch von Hanns-Peter Rosellen, welches 1985 auch grad erhältlich war, mit großem Interesse gelesen.
Es folgte mein erster Besuch im Ulmer Teilemarkt und Uwe Staufenberg, der mir bereits von den Anzeigen im Markt ein Begriff war, den hab persönlich kennengelernt.
Im August 1985 habe ich eine 1965 Limousine gekauft, teilzerlegt, Schweißarbeiten waren gemacht, viele Einzelteile in Kartons und von nichts eine Ahnung. Bis zu meinem Führerschein war die Limo fertig, bin ca. 1200 km mit ihr gefahren bevor ich sie verkauft habe.
Als grad Siebzehnjähriger folgte ein fahrbereites 1968 Coupé welches mir mein Vorbesitzer zusammen mit mir am 27. Dezember 1986 nach Hause gefahren hat.
Ein Bekannter hat mir die wenigen erforderlichen Stellen geschweißt, von Uwe holte ich damals einen Tag vor Weihnachten einen neuen AT-Motor, nach neuer Lackierung und den üblichen Arbeiten fuhr ich das Coupé zwei Jahre als Alltagswagen, in den 10500km hat es mich nie im Stich gelassen.
Ab 1988 hatte ich mit Vorkriegs DKW angefangen, zwei Autos neu aufgebaut. Ab 1994 mit der britischen Marke Singer begonnen.
Um 1998 habe ich die DKW´s verkauft und 2002 habe ich mein inzwischen wieder zerlegtes Goggo Coupé (der Rost kam wieder durch) meinen Freund verkauft, der es schon lange wieder fertig hat.
Die Zweitakt Liebhaber mögen es verzeihen, hatte nun nur noch Viertakter, die Zweitakter waren nur noch meine Stihl Motorsägen. Die Holzarbeit war auch der Grund weshalb ich mir vor drei Jahren einen 1979 Traktor mit Frontlader zulegte der, wie soll´s anders sein, komplett zerlegt ist. Kommt davon wenn ein Autoschrauber mit einem verschlissenen Arbeitsgerät anfängt…
Aber trotzdem hatte ich nie aufgehört Verkaufsanzeigen von Goggos zu lesen. Damals mit 16 Jahren hatte ich noch gesagt dass mir ein möglichst frühes Coupé am liebsten wäre. So bin ich Anfang 2015 auf eine ebay Versteigerung eines angebotenen Coupé Teileträgers neugierig geworden. Habe notiert wann die Anzeige ausläuft und ein paar Minuten zuvor ein Maximum eingestellt, ja und was ist los, da bietet niemand mehr – ich war der Einzigste. Ich hab den Schrott im geschlossenen Anhänger liefern lassen (war auch dringend erforderlich…) Eingestellt hab ich mir auf das Schlimmste, das auch die Bodengruppe so große Löcher hat wie der Rest. Als ich das 1959 Coupé im Original das erste Mal sah war ich erstaunt dass die Bodengruppe recht gut ist. Linke Wagenheberaufnahme & Sitzwanne ist durch aber der Rest ohne Löcher ! 41 Jahre ist der gestanden, rechts einigermaßen trocken aber links hat er Regen und Schnee abgekriegt. Der fertige Vorderbau kommt von einem dort abgelegten eingerollten Teppich – der ist nie trocken geworden. Der Motor mit 40500km war natürlich fest, nach paar Tagen mit Rostlöser lässt er sich ohne Hakeleien perfekt durchdrehen.
Insgesamt so wie in Dingolfing zusammengebaut, absolut komplett, einzig was fehlt sind die beiden Schwellerleisten, die nicht mehr montiert wurden als er Anfang der Siebziger von Indischweiß mit Palomagrauem Dach auf die orange Farbe mit der Strukturfarbe am Dach umlackiert wurde. Daher hatte damals der Herr richtigerweise gemeint ob es sich um ein Vinyldach handeln würde, es waren zwei Kunststoffleisten aufgeklebt die man im schmutzigem Zustand für Nähte halten könnte.
Ausgeschlachtet wird er nicht, ich baue ihn wieder auf unter Verwendung dieser Karosse und möglichst vieler Originalteile.
Viele Schraubergrüße Klaus

 
Klaus gofesi
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RE: Klaus gofesi möchte sich vorstellen

#2 von Uwe , 12.03.2016 23:32

Hi Klaus,

herzlich willkommen im Goggo Forum.
Schön dass Du nach all den Jahren wieder dabei bist, nach dem Motto "Gutes kommt wieder".
Vielen Dank auch für die wirklich eindrucksvollen Bilder in der Fotogalerie,
ich bewundere dich, mit welchem Enthusiasmus Du die Wiederbelebung dieser imposanten Ruine in Angriff nimmst.
Wenn ich das so sehe, schäme ich mich ein bisschen dafür, dass ich in den Achtzigern Goggos geschlachtet habe, die man heute als
"Original Zustand mit leichten Rostschäden" bezeichnen würde...
Hut ab vor deinem Projekt.
Ich freue mich auf den Tag, an dem Du mir eine Probefahrt im Phönix aus der Asche spendieren wirst....


 
Uwe
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RE: Klaus gofesi möchte sich vorstellen

#3 von meykel , 13.03.2016 00:07

Oh,der iss heftisch👀 Uff sogar mir als Patinafreund🙈
Gutes Gelingen......halte durch,wir sind bei Dir!!!!

 
meykel
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RE: Klaus gofesi möchte sich vorstellen

#4 von Schlumpfi , 13.03.2016 11:10

Hallo Klaus,

wenn dich mal der Mut kurzzeitig verlassen sollte, komm einfach knapp 100 km in Richtung Norden, ins Frankenland, ich spendier dir eine Goggofahrt mit meinem Goggo! Dann geht es mit der Motivation wieder aufwärts und du packst das locker ... mit grinsen im Gesicht!

Viel Erfolg
Gruß Ralf

 
Schlumpfi
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RE: Klaus gofesi möchte sich vorstellen

#5 von andymanten , 13.03.2016 15:24

Hallo Klaus
Ich dachte eigentlich ich war verrückt mit meiner Limo damals aber Hut ab!!!Ich sach ja immer fast Alles ist noch zu retten aber dein Coupe!?Wenn du dich mitten in der Restaurierung fragst:Was mach ich hier eigentlich? Is ganz normal!!Einfach weiter machen oder zwischendurch einfach mal bei jemand anderem ein Goggo fahren ;-) Hilft über das lange Tal der Verzweiflung ;-)
In diesem Sinne
Grüße Andy

 
andymanten
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RE: Klaus gofesi möchte sich vorstellen

#6 von Klaus gofesi , 14.03.2016 21:29

Hallo Ihr Vier, Hallo zusammen,

ein riesengroßes DANKESCHÖN für die nette und freundliche Antwort und Resonanz an Euch alle ! So eine tolle Aufnahme habe ich nicht erwartet. Aber wenn ich mich an die zwei Goggotreffen erinnere die ich Ende der Achtziger mit meinem Coupé gefahren bin - da hab ich unter Goggoliebhabern auch nur freundliche, symphatische Menschen getroffen
Da ist man mit den Problemen, die wir alle haben, nicht alleine und ja, genau, wenn die Motivation mal nachlässt kann man neuen Mut tanken. Von meinen bisherigen Basteleien kenn ich das, wenn gar nichts funktioniert oder passen will - am besten Ruhe bewahren und das Garagentor schließen, am nächsten Tag sieht´s besser aus. Oh ja, was mach ich eigentlich oder die Kunst viel Zeit, noch mehr Arbeit und das ein oder andere Kleingeld in einen Haufen Schrott zu stecken wo man dann nach Zusammenbau & erster Probefahrt fast wieder allen Ärger vergessen hat.
Bevor ich bei der ebay Versteigerung ein Gebot abgegeben habe war mir klar dass der Coupé Kaufpreis bei der ganzen Restauration das Billigste sein wird, aber ich wollte es nicht anders - war mir einfach symphatisch.
Da ich ihn schon über ein Jahr habe, mit der Arbeit am Coupé selber hab ich noch nicht begonnen, bisher nur erforderliche Teile besorgt, diverse Stellen mit Rostlöser eingenebelt und das war das Erste: Die ganze Kiste trockengelegt ! Unter der Gummimatte war natürlich alles nass und insgesamt ein 10l Eimer voll mit Tannennadeln, Zweigen und angeknabberten Nüssen ! Die originalen Contireifen haben Luft angenommen, hatten aber so schlimme Standplatten & weggegammelten Felgenrand dass ich vier Räder, die ich von damals noch hatte, drangeschraubt hab - schieben lässt er sich so ganz gut.
Leider muss ich erst mein zerlegtes Arbeitsgerät (Fendt 108 LS) für die Holzarbeit fertig machen, beim Traktor wird gleich das Rostschutzwachs / Fett getestet um danach mit dem Goggo zu starten. Bis dahin kann er sich mit meinem Schweißapparat - zufällig in gleicher Farbe - anfreunden
Nochmals DANKE für Eure guten Wünsche, viele Grüße Klaus

 
Klaus gofesi
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