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Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#1 von Schlumpfi , 13.05.2015 16:23

Hallo Goggogemeinde

zum Feiertag eine schöne Geschichte, die mir die letzten Tage wiederfahren ist und meine natürliche Ablehnungshaltung
gegenüber Behörden mal wieder bestärkt hat …

Es geht natürlich ums Goggo. Mein rotes Goggo (Hübbl) hat ohne Probleme die TÜV-Abnahme für die 145 er Radialreifen bekommen.
Vergangenen Freitag hatte ich mit meinem blauen Goggo TÜV Termin und nachdem die Radialreifen speziell in den Kurven deutlich stabiler sind
als die Diagonalversion habe ich diese Reifen auch drauf gemacht und wollte sie eintragen lassen.

Frohen Mutes zum TÜV… (selbe Prüfstelle wie mit Hübbl)
Der TÜV-Prüfer sagte: „… das muss ich mir erst mal genauer ansehen – die neuen Reifen haben einen anderen Abrollradius und somit
stimmt ja die angezeigte Geschwindigkeit auf dem Tacho gar nicht mehr …. und weicht über die erlaubten % ab …“ „ so können wir die Reifen nicht eintragen …“ Also keine TÜV-Abnahme und keine Reifen eingetragen.

Hm was nu: Der TÜV Prüfer (Beamte) sagte – da müssen Sie zum ADAC Prüfzentrum nach Fürth, die haben einen Prüfstand um den Tacho abzugleichen.
Mit diesem Dokument kommen sie dann wieder, dann wird alles gut! Nachdem mir diese Beratung beim TÜV nix gekostet hat und ich ja weder Beratungsresistent bin, noch Ärger mit der Behörde haben wollte, bin ich also heute mit meinem Goggo nach Fürth zum ADAC.

Pünktlich um 9:00 Uhr dort aufgeschlagen.
Der ADAC-Mensch weist mich in die Prüfgarage ein und winkt mich durch, so das die Hinterräder im Rollenprüfstand stehen.
Ich Fenster runter und sage: „… öhm – guter Mann, die Tachowelle geht aber beim Goggo in die Radnabe im Vorderrad – da hilfts nix, wenn ich mit der Hinterachse im Prüfstand stehe …“

Er: „Öhm – sorry, dann kann ich ihren Tacho aber nicht prüfen, der Prüfstand wird über den Motor und die Antriebsräder angetrieben um die Geschwindigkeit zu messen. Die Rollen hier sind nicht angetrieben – das Konzept haben wir seit 15 Jahren nicht mehr im Einsatz …“

Glaubst ihr mir, das ich nicht wusste ob ich hell auflachen, oder schreien sollte!?

Der Herr konnte ja definitiv nichts dafür, so hab ich mich fürs lachen entschieden und gefragt: Ja und nu!?!?!
Er: „Da bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihren Prüfer zu überzeugen …“

Na toll!

Leicht verwirrt bin ich von Dannen gezogen und war schon die ersten 50 m weg gefahren, hab ich mir so gedacht:
der Prüfer nimmt dir doch die Story im Leben nicht ab, das es nicht prüfbar ist und wird vermuten, das ich nichts unternommen habe.

Also zurück zur Prüfstelle und um einen Stempel und Unterschrift, mit der Begründung „ nicht prüfbar“, gebeten, als Beweis, das ich wenigstens dort war.

Jetzt bin ich auf nächste Woche gespannt! Da hab ich dann wieder TÜV-Termin …

So – Lachen einstellen und aufs Wochenende konzentrieren …

Gruß vom Schlumpfi
Ralf

Es gibt Geschichten, die passieren dir ohne Goggo nie im Leben! Also fahrt Goggo und erlebt etwas!!
Ach ja, keine Panik, bevor ich auf eine Behörde gehe, tastet mich meine Tochter nach Waffen ab, damit nix passiert

 
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#2 von Robert , 13.05.2015 16:32

Ich sehe schon, mit dem TÜV kann man nach wie vor seinen Spaß haben ;-))

 
Robert
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#3 von Adrian , 13.05.2015 17:16

Reicht nicht auch ein Fahrradtacho oder ein Navigationsgerät um die Tachoanzeige zu überprüfen?

 
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#4 von Limohans , 13.05.2015 17:44

Hallo Ralf,

Übelst- zum Lachen wäre mir da nicht zu Mute gewesen.

Nimm doch den Schein vom Hübbl mit damit der Klotzkopf sieht das es geht.

Und ja, ich kann bez. Zulassung meines 57er auch eine Horrorstory erzählen, aber ist ja zum Glück schon alles Vergangenheit.

Halt uns auf dem laufenden.

Gruß
Hans


Meine Homepage: http://www.goggomobil-t250.de

 
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zuletzt bearbeitet 13.05.2015 | Top

RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#5 von Piet , 13.05.2015 18:05

da könnten wir uns nahtlos anschließen.

Schön zu lesen, dass nicht immer nur uns sowas passiert. Jedoch weniger der TÜV sondern unser liebes Strassenverkehrsamt.

Im Kfz-Schein unsere Isetta steht zum Beispiel. Marke BMW 700 s Modell Isetta. Auch nicht übel, aber ich war froh als ich den Schein in der Hand hatte.

Spaß machte auch die Zulassung eines Hängers, welcher keine Papiere hatte und keinen Herstellernamen. Lediglich ein Duplikat der Vollabnahme vom TÜV. Auch hier hatte ich dann für ca. eine Stunde einen eigenen Sachbearbeiter, der nur für mich arbeitete. Ich fand es gut, da ich nun auch mal einiges an Steuern zahle.

Die nächste spannende Anmeldung oder ähnliches kommt bestimmt. Würde ich zeichnen können, würde ich einen Comic zeichnen.

Gruß Silke


Nicht rasen ... 200 km/h reichen

 
Piet
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#6 von Matthias aus Hohenlohe , 13.05.2015 20:36

Hallo Ralf
melde Dich doch mal bei mir. Wir können das einfach lösen.
Viele Grüße
Matthias aus Hohenlohe


Webmaster vom www.messerschmitt-club-deutschland.de, der aber auch Isetta fährt und Goggo restauriert.
Nebenbei unterwegs mit Goggoroller Baujahr 1951 und Glas 1700 TS Baujahr 1968.

Matthias aus Hohenlohe  
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#7 von Schlumpfi , 13.05.2015 21:06

Hallo Hans,

ja den Schein vom Hübbl hatte ich dabei und ihm direkt unter die Nase gerieben - hat ihn nicht wirklich interessiert.
Zur Ehrenrettung muss ich noch nachschieben, das ich heute erfahren habe, das die TÜV-Prüfer wohl derzeit wieder
kontrolliert werden. Also eine unabhängige Truppe prüft ein Fahrzeug, das gerade den TÜV-Stempel bekommen hat, noch einmal.
Wenn dann Unregelmässigkeiten auftreten ist`s ziemlich übel für den Prüfer!

Aber wie auch immer - in der Zwischenzeit reg ich mich nicht mehr darüber auf - Hilft eh nix! Also lachen :-)

Gruß Ralf

 
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#8 von 80literharlekin , 13.05.2015 22:35

Es jibt doch noch andere die sich auskennen.......


Mfg Heinz
Bald habe ich auch wieder ne Story.....

 
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#9 von goggo325 , 14.05.2015 07:10

Servus Schlumpfi,

Genau aus den selben Gründen verweigerte mir der TÜV-Prüfer bei meinem T250 auch die Abnahme der 145 er Reifen. Alles reden und bitten und überzeugen wollen half nichts. Er blieb hart, er war ja auch im Recht. Ich fuhr mit meinem Goggomobil zur Reifenwerkstatt, wo ich Reifen gekauft habe. Dort schüttelte man nur den Kopf und man gab mir einen Termin am nächsten Tag, weil da der TÜV-Prüfer (ein anderer der gleichen Prüfgesellschaft) eh im Hause ist. Tja, und der trug mir die Reifen, die ja ein deutlicher Sicherheitsgewinn gegenüber der Originalbereifung sind ohne Bedenken ein.

Es gibt halt auch da solchene und solchene ....

Ich freu mich auf Pfingstsonntag in Dingolfing.

Bernhard aus Niederbayern

 
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RE: Geschichten, die man ohne Goggo nie erleben würde ...

#10 von goggobiber , 14.05.2015 09:10

Hallo Schlumpfi,

vorweg: der TÜV ist weder ´ne Behörde noch sind seine Prüfer Beamte. Das ist für Deinen Ärger zwar egal, erleichtert aber den Umgang mit denen, übermäßiiger Respekt ist unangebracht.
Zur Sache: die 145er Bereifung ist genau so viel größer, dass die Tachovoreilung aufgehoben wird, was der Prüfer natürlich nur sehen kann, wenn Du mit ´nem Navi dort hin fährst. Da Du mit großer Wahrscheinlichkeit beim nächsten Mal ohnehin auf einen anderen Prüfer triffst, erledigt sich Dein Problem wahrscheinlich von selbst. Wenn nicht, wär es der einfachste Weg, zu ´ner anderen Prüfstelle bzw. Institution zu fahren (Dekra z. B.).

Viel Glück bis nächste Woche.


Das Leben ist zu kurz, um neue Autos zu fahren.

 
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Heute war wieder TÜV-Termin ...

#11 von Schlumpfi , 21.05.2015 14:54

Heute früh hatte ich wieder den TÜV Termin. Diesmal war es der Prüfer, der mir vergangenes Jahr die Reifen bei meinem roten Goggo
ohne Beanstandung eingetragen hat. Leider hatte er die Story von vor 2 Wochen auch mitbekommen und seine erste Aussage war.
„Ja tut mir leid, bei dem roten habe ich das wohl übersehen aber ohne Tachoabgleich mache ich den Eintrag nicht …“

Ich bin dann schon etwas brummig geworden und hab ihn gefragt, welche Chance ich denn habe. Der ADAC kann es nicht messen… und er will ein Dokument
über die Prüfung. Hin und her – also hab ich vorgeschlagen, er soll sich doch mit seinem GPS Messgerät ins Goggo setzen und die Geschwindigkeit messen.
Dann hat er die Abweichung selbst gesehen und kann entscheiden.
Hm, ja, okay, aber ich habe dann am Tachorand keine Pfeile, welche die richtige Geschwindigkeit kennzeichnen … boahhh ey!

Ich hab gefragt ob er denn nicht einen Permanent-Filzer hat. Dann machen wir einen schööönen schwarzen Strich an den Rand und ich besorg mir Pfeile …
Puhh! Darauf ist er eingegangen und wir sind auf Messtour gefahren (wahrscheinlich wollte der einfach nur mal Goggo faaahrn)!
Die HU selbst war dann kein Problem – Handbremse hat zwar nicht ganz gepasst, aber da hatte er wohl was gut zu machen.

Seine Tachoprüfung hat mir dann 20 Flocken extra gekostet (hätte es beim ADAC auch gekostet).
Boah ich kann euch sagen, da muss ich mir dann schon mal auf die Zunge beißen …

Gruß Ralf

So – Lachen einstellen, breites Grinsen aufsetzen und ab nach DGF… 

 
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RE: Heute war wieder TÜV-Termin ...

#12 von Michael1342 , 21.05.2015 15:13

Hallo Ralf,
wie groß war denn die Tachoabweichung ?
Gruß, Michael

Michael1342  
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RE: Heute war wieder TÜV-Termin ...

#13 von Schlumpfi , 21.05.2015 16:49

bei 50 km/h hat der Tacho 45 angezeigt.
bei 80 km/h ungefähr 78.
Also nach oben hin ging der Tacho ziemlich genau, aber im unteren Bereich nicht...

Gruß Ralf

 
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